Digitale Werkzeuge in der Schule

Video

Quellen für kostenlose Videos

Die bei uns inzwischen zum Standard gewordenen schnellen Internetverbindungen ermöglichen es, große Videodateien probemlos abzuspielen und diese sogar herunterzuladen. Es gibt einige Portale, die sich auf die Sammlung von privaten und kommerziellen Videos spezialisiert haben.

YouTube ist das Videoportal schlechthin. Der Name ist für viele inzwischen synonym mit dem Begriff „Video”. Die große Bekanntheit kommt auch durch die Zugehörigkeit zum Google-Konzern, dieser bietet den Nutzern unendlich viel Speicherplatz und Werbemöglichkeiten. Videos können hochgeladen, angeschaut, geteilt, mit Werbung versehen und vermarktet werden. Musikvideos, Animationen, Dokumentationen, gar Spielfilme, teilweise illegal, werden öffentlich angeboten.

Vimeo ist eigentlich älter als YouTube, gegründet schon „2004 von einer Gruppe Filmemacher, die ihre kreative Arbeit, aber auch private Momente aus ihrem Leben mit anderen teilen wollten“. Es richtet sich also eher an Künstler und Menschen, die etwas Kreatives mit Medien gestalten. Der Anspruch ist höher gelegt als bei YouTube. Die Videos sind in 16 Kategorien sortiert, besonders empfehlenswerte Videos werden als „Staff Picks“ gekennzeichnet.

Pexels Video filtert Videos, die unter einer Creative Commons Zero (CC0) Lizenz stehen. Diese können frei für alle Zwecke genutzt werden.

Mazwai ist eine Sammlung von Videoschnipseln, die kostenlos unter der Lizenz CC BY 3.0 stehen. Die Videos können heruntergeladen, konvertiert und an die eigenen Bedürfnisse und Ideen angepasst werden, wenn der Autor genannt wird und die gemachten Änderungen unter derselben Lizenz weiter gegeben werden. Die Videos stehen als Zip-Archiv zur freien Verfügung, darin enthalten sind MP4-Dateien und/oder .webm in HD-Qualität. Die geringe Länge und Größe der Clips macht sie empfehlenswert als Einstieg für eigene Videoprojekte.

Eine Vielfalt guter Dokumentationen und Filme bieten die Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender, ARD, (mit den entsprechenden Verweisen zu den Regionalsendern, wie z. B. die BR Mediathek Video), ZDF, ARTE, 3sat an. Die meisten Dateien sind für 10 Tage frei zugänglich, doch durch die wiederholten Nachsendetermine in den Regionalsendern sind viele davon über einen deutlich längeren Zeitraum verfügbar.