Digitale Werkzeuge in der Schule

Quiz/Umfrage

Umfragen mit OpinionStage.com

Beispiele: Poll und Set

Zunächst ist mir bei OpinionStage.com angenehm aufgefallen, dass man sich auch über Fremdkonten wie Facebook, Twitter oder Google+ anmelden kann. Ich habe mir trotzdem ein eigenes Konto eingerichtet.

U.a. kann man in der kostenlosen Version:

  • mindestens zwei Formen von Umfragen gestalten;
  • den Nutzern die Möglichkeit geben, eigene Antworten in Multiple Choice einzugeben bzw. ihre erste Option zu verändern;
  • die Umfragen auf „privat“ einstellen;
  • zwischen mehreren vorgegebenen Anzeige- und Farbschemata entscheiden;
  • die Größe der Umfragefenster festlegen (anhand vorgegebener Displaygrößen);
  • die Sprache auswählen (allerdings ändert sich im Backend dadurch nichts, hoffentlich handelt es sich nur um einen Fehler, in der finalen Umfrage merkt man davon nichts);
  • die Umfragen in verschiedenster Weise in Webseiten einbinden (sogar ein eigenes Plugin für WordPress: Polls by OpinionStage);
  • vereinfachte Anzeige der Ergebnisse & Statistiken (Diagramm, Teilnehmer- und Antwortenzahl, eigene Antworten).

In einem kostenpflichtigen Plan werden weitere Optionen freigeschaltet, s. Preise und Pläne.

Umfragen sind sehr praktisch. Ich setze sie in Papierform am Ende eines Schuljahres gezielt ein. Damit will ich eine Rückmeldung (Feedback) von Seiten meiner Schüler über meinen Unterricht bzw. über die durchgenommenen Themen und zur Lehrerperson erhalten. Selbstverständlich habe ich von den SchülerInnen nie verlangt, dass sie ihren Namen auf den Bogen schreiben (nur wenn sie es möchten). Bei Online-Umfragen bleibt die Anonymität auch gewährleistet. Bei 12 teils zusammengelegten Kursen mit über 250 SchülerInnen kommen entprechend viele Kopien zusammen. Ein Besuch im Computerraum kann dadurch eine Einsparung bringen. Einen freien Computerraum zu finden ist zwar nicht immer leicht, aber machbar. Schüler der 6. Jahrgangsstufe schnuppern schon den Umgang mit den Rechnern der Schule. Dementsprechend setze ich ab der 6. Klasse auch Online-Tools ein, die schnell einsatzbereit und einfach zu bedienen sind. Einige Anbieter von Umfrage-Tools ermöglichen zusätzlich den Einsatz von Bildern, was eine Umfrage sehr ansprechend machen kann. Bei 5.-Klässlern habe ich es bis jetzt unterlassen mit Online-Tools zu arbeiten, die meisten SchülerInnen in diesem Alter neigen schnell dazu, sich von möglichen Werbeeinblendungen ablenken zu lassen.

Dass die Anzeige der Umfragen „responsive“ ist, d.h. sie passt sich automatisch der jeweiligen Fenstergröße im genutzten Gerät an, bringt den Vorteil mit sich, dass ich besonders medienaffinen SchülerInnen und in höheren Jahrgangsstufen einfach den Link zum Umfrageset weitergebe und diese dies daheim auf ihren eigenen Geräten (Smartphone, Tablet) erledigen können.

Bei so simpel zu benutzenden Umfrage-Tools wäre es auch möglich, dass SchülerInnen dies selbst nutzen, um eigene Umfragen zu erstellen. Eine Einsatzmöglichkeit wäre gegeben, um nach einem Referat, einer Präsentation eine allgemeine und neutrale Rückmeldung zu erhalten. Ab der 8. Jahrgangstufe würde ich dies empfehlen.